Friedrichsheim

  • Sooooooo, lang ist's her. Aus diesem Grund lasse ich euch nicht lange warten und bringe euch heute ein Mini-Update. Bereits angeschnitten wurde der Kirschgarten am südlichen Domplatz. Die Position des Quartiers entnehme man dem folgenden Bild...
    oder im Falle eines plötzlichen Desinteresses überspringe man dieses und gehe zum Nächsten über. Das sei euch ganz überlassen.


    Das Quartier wurde heute fertiggestellt und so will ich euch diese besonders schöne Ecke der Stadt einmal zeigen.



    Blick vom Domplatz nach Südost zum Kirschgartenquartier. Überragt wird es vom Pulverturm, dem mittlerweile fünften erhaltenen Wehrturm der Stadt.



    Ihr erinnert euch vermutlich noch ans Lörgässchen, den Zuweg zum Kirschgarten, dieses hübsch schmale und verwinkelte Örtchen.



    Ein kurzes Seitengässchen führt zu einer Pforte in der Mauer, die den Zugang zum Pulverturm und zur Mauer darstellt.



    Zurück, wir gehen das Lörgässchen richtung Südwest entlang.



    Weiter....



    Über die Jahrhunderte wurde das Gässchen immer weiter zugebaut, bis es nur noch ein schmaler Strich durch ein enges Häusermeer war. Dann aber wurde im Zuge einer Auskernungsmaßnahme in den 30er Jahren die Bebauung des als Kirschgarten bekannten Hofes wieder auf die ursprünglichen Grenzen zurückgebaut und so das historische Raumgefüge wiederhergestellt.
    Historische Parallele: Kirschgarten in Frankfurt/Main, von dem ich auch die architektonische Gestaltung übernahm (stilistisch, keine Rekonstruktionen).



    Die Südwestecke des Kirschgartens.



    Gegenschuß zurück zum Lörgässchen. Auch der Pulverturm ist wieder zu sehen. Wer mich kennt, weiß, wie mir das gefällt ^^




    An der Südseite des Hofes steht ein Haus mit einer Galerie im 2. OG. Von dort aus hat man, wie ich beim herumlaufen bemerkte, einen besonders herrlichen Blick auf den Platz. Wie gerne würde ich hier einziehen, wenn der Ort doch nur real wäre *schmacht*
    Dieser Blick auf die Türme....



    Apropo Türme ^^:
    Der Pulverturm an der Südöstlichen Stadtmauer am Kirschgartenquartier. Sein architektonisches Vorbild ist der heute noch stehende Turm "Schwarzes H" der Befestigungen von Nürnberg, die heute noch überwiegend erhalten sind.



    Wie angedroht, ist dies nur ein kleines Update, aber nach all der Zeit war ich euch einfach ein paar neue Bilderchen schuldig, schätze ich. Nun, das waren sie

  • Wieder einmal habe ich zu lange gebraucht, doch endlich habe ich wieder einige vorzeigbare Bereiche hinzugewonnen. Der Fokus soll heute auf dem südlichen Teil der Stadt liegen, wo gerade ein besonders verdichtetes Viertel bebaut wird:





    Westlich der Feuerwache mündet die Rosengasse in die Schlosstrasse. Ab der Spritzengasse verbreitert sie sich zu diesem kleinen Plätzchen.



    Kreuzung Rosen-/Spritzengasse, Blick nach Osten.



    Die Häuser in der Spritzengasse gegenüber der Wache. Dieses Ensemble ist mir persönlich besonders ans Herz gewachsen.



    Gegenschuß von der Bäckergasse in die Spritzengasse. Das Haus zum Raben ist eines der wenigen verbliebenen Häuser mit Auskragung in der Stadt. Aufgrund der engen Verhältnisse hier habe ich die meisten Gebäude in den oberen Stockwerken zurückgebaut, um einen konstanten Häuserabstand von mindestens fünf Metern auch in der Höhe noch zu gewährleisten. Es war mir einfach stellenweise zu eng.



    Das westliche Ende der Spritzengasse an den Anlagen



    Wo die Schloßstrasse auf die Anlagen trifft und weiter die Stadt verlässt habe ich zu dem alten Klassizisten rechts ein komplementäres Gegenstück links errichtet, um eine Torwirkung zu erzeugen. Quasi das Gegenstück zu den symmetrischen Säulenreihen, die am anderen Ende der Schloßstrasse den Zugang zum Schloßhof markieren.



    Im Süden mündet die anfängliche Rosengasse in den Heumarkt, ein kleinerer, dreieckiger Platz, der durch diesen Gründerzeitler, der in das Dreieck hineinragt, dominiert werden soll

  • Sooo, Fründe. Endlich jibbet widder wat! Hat aber auch lang genug gedauert, neben all den anderen Sachen, die ich derzeit mache und nachdem ich eine längere Durststrecke durchgemacht habe. Aber, wenn ich mir einmal was in den Kopf setze, dann wird das auch durchgezogen bis zum bitteren Endsieg, also wird auch Friedrichsheim früher oder später eine spielbare Stadt. Ich freu mich schon darauf, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
    Allerdings, wie sagte schon Konfuzius: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt. Und ein paar davon habe ich schon hinter mir, also weiter.



    Diesmal gibt es erste kleinere Neuerungen im südlichen Tei der Stadt. Nicht unfassbar viel, aber es geht ja auch erst wieder weiter.



    I - Nicht mehr ganz der erste Schritt



    Der Burgtorplatz bekommt nun neben dem Alten Wachhaus erste Neubauten zur Einrahmung. Insgesamt will ich an diesem Platz dem Klassizismus eine Heimat geben, doch gerade an der Westseite bin ich noch viel am Rätseln und Probieren. Bisher war ich noch mit keinem Entwurf hier ganz glücklich.



    Der Burgtorplatz von Norden. Hier sieht man das Alte Wachhaus und den Salmensteynturm.



    Ein bisschen weiter nach Norden gegangen kommt bald die Einmündung der Mörsergasse, die zuvor schonmal skizziert worden war. An diesem Straßenzug sind die meisten Neubauten entstanden.



    Nach ein paar wenigen Metern verschmälert sich die Gasse merklich auf das für die Stadt festgelegte Maß von fünf Metern zwischen den Häusern. So empfinde ich die Fluchten nun als angenehm. Auf jeden Fall besser als vorher.



    II - Ein kleines Fleckchen Preussen in ner hessischen Stadt



    In der Mitte der Gasse befindet sich ein Ensemble, das ich im historischen Potsdam abgeguckt habe: Die berühmten "Acht Ecken", von denen heute nur noch zwei, sprich eines der vier Eckhäuser, existieren.



    Hier sind es durch die bereits bestehende Bausituation bedingt jedoch nur sieben Ecken geworden, da ich das alte Eckhaus partout nicht abreißen wollte. So bildet dieses Plätzchen nun immerhin kein in sich geschlossenes Ensemble, sondern gliedert sich in den Bestand der Stadt ein.



    Durch die Bäckergasse gelangt man von dieser Kreuzung wieder richtung Süden zum alten Turm. Hier in den alten Anlagen habe ich nun mit der Parkgestaltung begonnen, die auch noch leichte Anpassungen des Grundstückes nach sich zogen.



    Rechts vom Turm kommt man auf einen Pfad zum alten Graben hinunter.



    III - Das Forstmagazin




    Das Forstmagazin ist die erste der historischen vier Bastionen der alten Stadtmauer, von denen drei erhalten sind. Die im Norden wurde durch die Badeanstalt überbaut.




    IV - Das Holzmagazin



    Auf der Freifläche des Holzmagazins findet sich dieser Megalith in Gestalt eines alten Riesen. Seine Herkunft ist bis heute ein ungelöstes Rätsel.



    Die Schlossbrücke durchteilt die alten Anlagen. Hier führt der Weg wieder hoch zur Straße, eher die Promenade auf der anderen Seite wieder fortgeführt wird.






    Auch nachts machen die Anlagen durchaus was her, wenn die Häuser am Wall angestrahlt werden. Wäre schon was für ein schönes Mondscheindinner.... mit diesem Träumchen gebe ich nun wieder ab in die abgeschlossenen Anstalten.