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Toblerone

Goldfarmer

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Dienstag, 25. Juni 2013, 20:01

Lauenburg

Hi, ich möchte euch heute einmal meine neue Nachbarschaft vorstellen:
Als leidenschaftlicher Liebhaber der Frankfurter Altstadt war es mir einfach unumgänglich, eine Stadt zu bauen, die in ihrem Stil nah ans alte Frankfurt herankommt.
So wird es auch eine Reihe von Rekonstruktionen geben, namentlich sind dies:
- Kaiserdom St. Bartholomäus
- Haus Wertheym
- Saalhof (im Zustand von 1944 mit sämtlichen Gebäudeteilen und Höfen)
- Restaurant am Dom (Entstand um 1906 herum, hat deshalb keinen Namen)
- Hauptwache
- Hof Rebstock und Hessischer Hof
- Junger Esslinger
- Roter Hahn
- Goldenes Lämmchen
- weitere mögliche Rekos sind auch St. Leonhard, St. Nicolai und das Neue Rote Haus, sowie Grüne Linde

So entstanden meine ersten Pläne für Lauenburg (der Name hat nichts mit Lauenburg a.d. Elbe zu tun, diese Stadt lernte ich lustigerweise etwa vier Tage nach der Namensgebung erst kennen). Lauenburg ist eine kleine Stadt an einem Fluss im Hessischen Mittelgebirge mit einer fast im Original erhaltenen mittelalterlichen Altstadt. Die Stadt selbst befindet sich nur an eiem Ufer innerhalb einer Flussbiegung. Am anderen Ufer befindet sich das einzige Gebäude, das architektonisch nichts mit Frankfurt zu tun hat, da ich auch einen Teil meiner Heimat mit einbringen wollte (vielleicht errät ja jemand, woher ich komme): Schloss Lauenburg.


Hier erst einmal ein Luftbild:

Das Areal ist in drie Teile gegliedert. Eine als Allee ausgebaute Zufahrtstraße führt von der Stadt zum Ehrenhof, um den herum sich die wichtigsten Schlossgebäude gruppieren. Hinter dem Schloss liegt der Park, der von einem sternförmigen Wassergraben eingefasst ist, ein Überbleibsel eines barocken Artillerieforts.


Die Zufahrtstraße


Das Schloss selbst (links) ist als einziges Gebäude noch immer in Privatbesitz. Alle übrigen Bereiche wurden aus Kostengründen schon vor Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So beherbergt beispielsweise der westliche Marstall (rechts) die städtische Kunstsammlung.


Hinter dem Schloss führt noch eine Zufahrtstraße vorbei und trennt es somit räumlich vom Park. Hier sieht man das Schloss selbst (links) und den östlichen Marstall.


Das Schloss auf der Rückseite.


Der Schlosspark ist als Englischer Garten gestaltet, sein Zentrum markiert ein Teich mit Fontäne ...


... und eingefasst wird er von einem breiten Wassergraben.


Genau gegenüber dem Schloss im Park findet sich noch die Alte Orangerie. Einst diente das Gebäude den enpfindlicheren Pflanzen im Garten zur Überwinterung und im Sommer für gesellschaftliche Anlässe. Heute wird es nur noch für letzteres verwendet.


Das Innere der Orangerie.


Das Treppenhaus im Mittelrisalit des Schlosses. Es verbindet das Parterre mit der Beletage im 1. OG.


Ein kleiner Salon im Schloss.


Die Bibliothek.


Das "Wohnzimmer": Das Nußbaumzimmer.


Das Speisezimmer, inspiriert beim Frühstückskabinett im Schloss Schönbrunn/Wien.


und Last but not Least: Das Bernsteinzimmer.


Weiter geht es mit einigen Bildern von der Altstadt:

Ein Luftbild lässt schon die künftige Stadt erahnen. Anstelle der historischen Stadtmauer verläuft heute eine Promenade, welche parkähnlich getaltet wird. In Längsrichtung wird die gesamte Altstadt von der Langgasse durchzogen. An dieser befinden sich die wichtigsten Bauten, wie etwa der Dom und das Rathaus. Aufgrund der Bedeutung dieser Gasse als Repräsentationsraum der Stadt begannen hier über die Jahrhunderte alle Ansätze zur barocken, später wilhelministischen Überformung der mittelalterlichen Stadt, was aufgrund ihrer geringen Größe jedoch nie konsequent durchgezogen wurde. So entstand an der Langgasse das heute typische, abwechslungsreiche Straßenbild mit vielfältiger Architektur.


Die nordwestlichste Ecke der Altstadt: Die Bibliothek mit Stadtgarten.


Die erste Frankfurter Rekonstruktion an der Langgasse: Der Hof Rebstock und der Hessische Hof.
Im Rebstock (Mitte) ist ein Fitnesscenter untergebracht, sowie eine Gaststube im Erdgeschoss. Im Sommer stehen auch einige Tische auf dem Platz davor.


Der Domplatz mit dem Goldenen Reiter. Links dahinter der Rote Hahn, der jedoch in leicht abgewandelter Architektur gebaut werden musste.


Hinter dem Roten Hahn lingt die Predigergasse, die hier in nördlicher Richtung in die Langgasse mündet.


Hier entsteht der Kaiserdom St. Bartholomäus. An ihm tüftele ich schon seit etwa zwei Wochen herum, komme aber langsam voran. Hier beginnt auch die Schlossstraße, die links nach Süden läuft ...


... exakt zum Mittelrisalit des Schlosses. Frankfurt-Kenner dürften hier auch schon den Rententurm identifiziert haben: An der Mündung der Schlossgasse in die Walluferstraße habe ich den Saalhof rekonstruiert:


Der Saalhof mit Rententurm, Bernusbau und ...


Kapellenflügel. Zwischen den beiden Bauten rechts erkent man auch die Kapelle selbst.


Nach hinten zur Saalgasse hin wird der Komplex durch den Marstall begrenzt.


Dazwischen liegen insgesamt vier Innenhöfe, welche ich ebenfalls nach historischem Vorbild weitestmöglich rekonstruierte.


Das Engelsplätzchen nördlich am Dom. Ich habe mir angewöhnt in all meinen Städten, ob Spore, Minecraft oder nun auch Sims, Easter-eggs zu verstecken, Objekte oder Texte, die an andere Spiele, Filme oder Literatur erinnern. Auch auf diesem Bild ist schon ein solches zu sehen. Wer findet's?
Im Hintergrund erkennt man den Rathausturm.


Der Hauptmarkt mit dem Rathaus.


Der Marienbrunnen vor dem Rathaus mit Blick in die Neugasse zum Domturm.


Am Eck zur Neugasse steht die nächste Rekonstruktion: Der Junge Esslinger. Das Original stand an der Ecke Hinter dem Lämmchen/Neugasse


Saalgasse: Der Ratskeller hinter dem Rathaus. Von Frühling bis Herbst stehen hier Tische und Stühle in der Gasse.


Der Innenhof des Nektariums in der Krämergasse.


Die Historische Feuerwache an der Ecke Langgasse/Krämergasse. Rechts am Rand die nächste Reko:


Die Hauptwache befindet sich exakt zentral gegenüber dem Rathaus ...


... und trennt den Hauptmarkt räumlich vom Schillerplatz, dessen Gestaltung dem historischen Vorbild entlehnt ist.


Blick von der Walluferstraße in die Böttchergasse, die bislang "fertigste" von allen Gassen. Sie mündet an seiner Südostecke in den Hauptmarkt.


Skyline der Altstadt vom Schlossufer aus.


Das war es für's Erste!

Ich hoffe, dass euch die Bilder gefallen!

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Dienstag, 25. Juni 2013, 21:37

Wow,das sieht ja schon klasse aus.
Finde den Baustil echt toll,den kann nicht jeder.
Kannst dir mit unserem Wuhu die Hand reichen,der macht das auch toll.
Er hat den Rententurm übrigens auch nachgebaut.
Die Idee mit dem sternförmigen Burggraben find ich auch richtig schön.

Deine beiden Rätsel kann ich leider nicht lösen.
Städte mäßig bin ich noch nicht viel rumgekommen und von Spielen und Literatur hab ich auch nicht wirklich Ahnung ;).

Was ich aber besonders schön finde,ist,das du deine Stadt hier vorgestellt hast.Freu mich auf Nachschub.

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Mittwoch, 26. Juni 2013, 16:56

wow das ist ja super geworden.
Du kannst auch so toll bauen. Hast du lange daran gesessen?
mach bloß weiter so

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Mittwoch, 26. Juni 2013, 18:18

Danke!
Habe vor etwa drei Wochen angefangen, war aber zwischenzeitlich fünf Tage in Lüneburg - und lernte das echte Lauenburg kennen ^^

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Mittwoch, 26. Juni 2013, 18:21

Wow,du bist ja schnell.

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Mittwoch, 26. Juni 2013, 21:52

hast du bei der hauptwache denn auch den hinteren teil wieder aufgebaut, der bei dem u-bahn aufgang abgerissen wurde :-D


ich finde die giebel des saalhofes bei dir wirklich gut gelungen, bei mir waren sie aufgrund der allgemeinen dachhöhe nur vereinfacht ausgeführt.

alles im allem wirklich gut!

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 07:41

Vielen Dank!
Habe an den hinteren Teil auch gedacht, suche aber derzeit noch nach historischem Bildmaterial. Was die Hauptwache angeht, ist das Netz leider überflutet von aktuellen Bildern und meine Postkartensammlung gibt leider auch nichts her

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Mittwoch, 3. Juli 2013, 00:02

für die rückseite empfehle ich dir das buch ''das historische frankfurt am main'' hat mir schon oft geholfen, auf seite 140 gibt es auch ein bild von der hauptwache, auf der man auch die rückseite sehen kann.


ps, ich sehe es grade, es ist Münster, der Stern verrät es...

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Toblerone (27. Juni 2013, 15:02)

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Mittwoch, 7. August 2013, 16:16

Bingo! Ich wohne zwar nicht direkt in Münster, aber nur 27 Bummelzugminuten entfernt in Rheine.

Erkennst du auch das Easteregg am Engelsplätzchen?

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Dienstag, 10. September 2013, 18:10

Nun gibt es endlich mal ein paar neue Bilder aus Lauenburg!

Es tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich bin derzeit meistens mit Minecraft beschäftigt, wo ich ein ähnliches, nur vielfach größeres Stadtbauprojekt habe.
Aber mittlerweile hat sich auch hier meiner Meinung nach genug getan, dass ich euch dies zeigen kann.

Zunächst aber will ich das offen gebliebene Rätsel um das Easteregg lösen:


Eigentlich ist es ziemlich leicht zu entdecken, denn im Namen des Engelsplätzchens verrät es sich schon: Auf dem Kapitell der Säule findet man nämlich diese Engelsgestalt:


Es handelt sich hierbei um das Columbia Monument aus dem Shooter "Bioshock: Infinite", welches ich zufällig bei der Suche nach Skulpturen entdeckte. Als ich es sah, kribbelten mir sofort die Finger, dass ich es einfach einbauen musste.

Aber nun geht es weiter:

Vom Engelplätzchen führt die Domgasse nach Norden. Sie läuft bis zur Wallgasse, die, wie ihr Name bereits verrät, von West nach Ost entlang der historischen Stadtmauer verläuft. Von dieser sind nach der Schleifung nur noch einige wenige Türme übrig geblieben. Einer davon ist das Liebfrauentor am Ende der Domgasse.


Die Wallgasse im Bereich der Johann Wolfgang von Goethe Schule. Links sieht man die Wallgasse selbst, deren überwiegend niedrig gebauten Häuser sich einst hinter die Stadtmauer duckten. Nach rechts zweigt die Kruggasse ab, in deren Mitte sich der bereits vorgestellte Hof Rebstock befindet.


Die "Anlagen": Der Gürtel der einstigen Stadtbefestigungen wurde nach deren Schleifung parkähnlich umgestaltet. Der Grüngürtel ist von Wegen durchzogen, die an einigen Tümpeln und fünf erhaltenen Wehrtürmen (zwei bereits gebaut) entlangführen. Ganz im Osten wird ein größerer Bereich als Hundepark gestaltet.
Außerhalb der alten Stadtmauer hat sich im Laufe der Zeit eine Neustadt mit vielen klassizistischen und Gründerzeitlichen Bauwerken herausgebildet.


Die Anlagen mit dem Hexenturm. Für ein paar Tipps zur möglichst authentischen Gestaltung von Grünanlagen wäre ich sehr dankbar, da ich mit meinen Versuchen noch nicht wirklich glücklich bin.


Gegenüber vom Hundepark in den östlichen Anlagen entsteht derzeit ein riesiges Badehaus, welches im Wesentlichen aus drei Teilen besteht:
1. Ein großes, repräsentatives Foyer
2. Der Schwimmbereich
3. Ein Außenbereich, der sich hinter eine Häuserzeile schiebt, die rechts angebaut werden soll.
Zwischen dem Foyer und dem Pool befindet sich ein kurzer Durchgang, an dem auch Toiletten und ein kleines Bistro eingerichtet werden sollen.


Der Schwimmbereich, der einzige Bereich des Badehauses, dessen zukünftige Gestalt sich schon erahnen lässt.


Das Bahnhofsviertel


Blick von der Eisenbahnstraße in die nach ihrer Ausrichtung benannte Turmstraße. nach rechts geht es zum Bahnhof am Hindenburgplatz.


Die Ostzeile des Hindenburgplatzes vom Bahnhofsgebäude aus.


Für das größte Gebäude am Hindenburgplatz orientierte ich mich an der Fassade des Dresdener Hotel de Saxe.


Nun zum eigentlich wichtigen Gebäude des Hindenburgplatzes: Der Bahnhof mit seiner eher zurückhaltenden Fassade stammt noch aus einer recht frühen Zeit der äußeren Bebauung, bevor die großen klassizistischen Bürgerhäuser entstanden. Zwischen zwei niedrigen Seitenflügeln erhebt sich eine prächtig ausgestaltete Schalterhalle, durch die man auch auf den bahnsteig gelangt. Mittlerweile exitstieren seitlich des Gebäudes jedoch schon zusätzliche Bahnsteigtreppen, sodass der Weg durch die Halle nicht mehr notwendig ist.


Der Bahnsteig. Eine Unterführung gibt es hier nicht, sodass man zum zweiten Bahnsteig einen kleinen Bahnübergang an der Westseite des Bahnhofes benutzen muss.


Das Gleisbett für insgesamt vier Gleise (Drei an den Bahnsteigen sowie ein Durchgangsgleis). Gleise sollen ergänzt werden, sobald ich welche finde. Gibt es welche in einem Addon (ich habe zur Zeit nicht alle installiert) oder als Download?


Zurück in die Altstadt: Das Salzhaus am Domplatz.


Die Arbeiten Am Dompuzzle schreiten auch langsam, aber sicher voran. Inzwischen habe ich einiges an Fassadenschmuck, die Domschule und die Sakristei ergänzt. Bin mal gespannt, wann ich das Ganze fertig kriege ...


Worauf zeigt denn da der Goldene Reiter?
In der Südzeile des Domplatzes befindet sich Lauenburgs schmalstes Haus, inspiriert an einem Haus in einer hübschen Stadt in Sachsen, deren Name mir nur leider nicht wieder einfallen will.


Hinter dem goldenen Reiter schweift der Blick über den Hühnermarkt. Der Name dürfte dem einen oder anderen schon verraten, dass hier einige weitere Rekonstruktionen stehen: Die Häuser Rothschild, Schildknecht, Goldenes Lämmchen, Alter Esslinger und eine interpretierende Rekonstruktion des Jungen Esslingers sowie der Goldenen Schere.


Blick vom Hühnermarkt in die Gasse "Hinter dem Lämmchen", benannt nach drei Rekonstruktionen die sich im Original in ebendieser befanden: Goldenes Lämmchen, Alter und Junger Esslinger.


Im Gegenschuss fällt der Blick auf das Goldene Lämmchen mit seinen Anbauten links, sowie das Haus Schildknecht im Hintergrund.
Am Eck des Hauses fehlt leider noch einen Madonnenskulptur, die aber bald ergänzt wird.


Das Haus gegenüber dem Goldenen Lämmchen.


"Hinter dem Lämmchen" ist eine Parallelstraße der Kruggasse. Hier der Häuserblock, zu dem auch das Goldene Lämmchen selbst zählt, in der Kruggasse.
Der gesamte Block schließt einen malerischen, dreigeteilten Innenhof ein, in dem der Teil des Goldenen Lämmchens (so weit möglich) originalgetreu rekonstruiert wurde.


Die Kruggasse vom Hof Rebstock aus. Nach links geht die Langgasse.


Das Haus Goldenes Lämmchen besitzt einen Durchgang zu seinem Hof.


Der Innenhof des Lämmchens zählte wegen seiner hölzernen Galerien und Türmchen zu den schönsten Höfen Alt-Frankfurts und wird deshalb auch im Original innerhalb der kommenden zwei Jahre rekonstruiert!


Gegenschuss: Der Lämmchenhof mit Blick auf die rückwärtigen Fassaden von Goldenes Lämmchen und den Esslingern.


Auch das Hinterhaus des Goldenen Lämmchens in der Kruggasse besitzt einen Durchgang, der Hof und Straße miteinander verbindet.


Ein Durchgang zu einem Hof in der Altstadt.


Das Haus Rothschild platzierte ich an der Ostseite des Hühnermarktes. In diesem Fachwerkhaus, das aus der Frankfurter Judengasse stammt, wurde 1744 Mayer Amschel Rothschild geboren, der Bergründer der bis heute international bekannten Rothschild-Bank (genau genommen im linken der beiden Häuser, die zusammen wie nur eines aussehen).


Blick über den Hühnermarkt zum Dom.


Das Rathaus hat in der Saalgasse mittlerweile zwei Anbauen erhalten. Ein Fachwerkbau an der Ecke Saalgasse/Böttchergasse, sowie ein barocken Bau auf der anderen Seite des Gebäudes, der den Eingang zum Ratskeller beherbergt.
Dieser ist ein großer, dreischiffiger Saal mit Kreuzrippengewölbe, der unterirdisch exakt den Umrissen des Rathauses nachempfunden ist. Leider habe ich das Problem, dass die (zwiegeschossigen) Säulen in dem Saal immer stockfinster dargestellt werden, obwohl beide Etagen gut ausgeleuchtet sind. Vielleicht kann mir da einer helfen?



Ein Paar typischer Altstadthöfe.


Zeile in der Krämergasse.


Der Hauptmarkt.


Ein letzter Blick über die türmereiche Stadt.


Das war es mal wieder für's Erste. Ich hoffe, dass eich die Bilder gefallen und sorge bald wieder für Nachschub!

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Dienstag, 10. September 2013, 19:12

Ich sags mal ganz nüchtern: is schön geworden






ganz ehrlich: schön das du das dom-römer-areal fast vollständig rekonstruiert hast.


bahngleise bekommt man normalerweise mit TK da musst du nur noch was mit mod-ordner und so was in der art machen, so ganz verstehe ich das noch nicht.

beim dom gebe ich dir kein tipp, wenn man das selbst schafft ist man schon ganz schön stolz darauf.

auf das viertel im historismus freue ich mich am meisten, ich liebe solche gebäude einfach,

WEITER SO

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Dienstag, 10. September 2013, 19:30

Wow,wieder ein tolles Update.
Das innere des Schwimmbades gefällt mir auch schon sehr gut.Schön imposant.
Gibt es nicht bei ModtheSims Gleise?
In TK hab ich noch keine gesehen.
Auf das Easteregg wäre ich nie gekommen ;).

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Sonntag, 29. September 2013, 10:49

huhu,
Der S3M hat nun auch Gleise, mit passenden Accessoires

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Dienstag, 10. Dezember 2013, 13:41

Es ist zwar längst überfällig, aber jetzt gibt es endlich wieder ein Mini-Update.

Mittlerweile hat sich in Lauenburg wieder eine Menge getan, das Domviertel ist beinahe vollständig fertiggestellt und es ist ein idyllisches Naherholungsgebiet hinzugekommen, welches auch kurz vor seiner Ferigstellung steht. Allerdings brauche ich für beide noch ein paar Teile aus "Reiseabenteuer", welches ich seit einiger Zeit von einem Bekannten zurückzukriegen versuche. Aber eine andere Sache ist endlich ganz fertig geworden:


Am Ehrenhof des Schlosses...


Im Westlichen Marstall ist seit dem Jahre 1904 die städtische Kunstsammlung beheimatet.
Um die Kunstwerke angemessen zu präsentieren wurde das Gebäude damals in den Obergeschossen komplett entkernt und mit prunkvollen Räumen neu gestaltet. Schon allein deswegen zählt das Gebäude heute zu den sehenswertesten Häusern der Stadt.


Im Erdgeschoss hat man die ursprüngliche Gestaltung beibehalten. So gibt es noch zwei historische Durchfahrten im Ost- und Südrisaliten (hier diejenige im Osten)...


sowie die eher schlichten Stallungen.


Über die Durchfahrten gelangt man in den Innenhof, wo eine Kopie von Michelangelos David aufgestellt wurde. Im Nordrisaliten befindet sich nun der eigentliche Zugang zur Galerie.


Das Treppenhaus im Nordrisaliten. Die Ausstellungsräume befinden sich im Obergeschoss.


Der Gelbe Saal ist der zweite Raum der Ausstellungsebene. Er befindet sich in der Nordwestecke des Gebäudes. Durch die Tür rechts kommt man zum wohl prächtigsten Raum des Gebäudes:


Der Rote Saal ist mit 20 Metern zugleich der längste Raum im Marstall.


Der Rote Saal von oben. Man beachte die kunstvollen Knaggen unter der Decke.


Eines von drei Monumentalgemälden, die im Roten Saal zu sehen sind. Insgesamt besitzt die Galerie deren 20 Stück.


Der Rote Saal liegt auf der Aussenseite des Westflügels. Direkt daneben, auf der Hofseite, liegt der etwas kürzere Brokatsaal.


Blick aus den Fenstern des Brokatsaales.


Auf den Roten Saal folgt in der Raumfolge der Dravitsaal.


Darauf folgt dann die Gelbe Kammer, die wiederum gefolgt wird vom monumentalen Kapitelsaal, der sich direkt über der Durchfahrt im Südrisalit befindet.


Der Kapitelsaal aus Halber Höhe. Hier sieht man wunderbar die vergoldeten Kapitelle der Säulen und den kunstvollen Marmorboden.


Als nächstes gelangt man in das Marmorkabinett. Hier kann man links und rechts gut die Raumfluchten erkennen, die sich durch das gesamte Gebäude ziehen.


Die Samtene Kammer ist das Nächste Element in der Raumfolge.


Ein weiterer Hingucker im Ostflügel: Die Königskammer mit ihrem königsblauen Wandbezug.
Es folgen noch weitere Säle und Kammern, die ich jetzt aber nicht alle zeigen werde, so gewaltig unterscheiden sie sich ja auch nicht.


Zum Schluss gestatte ich euch noch einen kurzen Blick auf das nächste Update: Östlich vom Schloss ist in die Ausläufer des nahen Taunusgebirges ein langgestreckter Garten gebaut worden, der exakt auf die Schlossbrücke und den Rententurm ausgerichtet ist. Am oberen Ende der "Hängenden Gärten" befindet sich der barocke Höhepunkt und das gesellschaftliche Zentrum Lauenburgs: Das Gesellschaftshaus. Der Blick von oben ist noch deutlich schöner, aber ich will ja nicht zu viel verraten ;)


Das war es leider wieder erst einmal, aber ich hoffe, dass ich schon sehr bald das Domviertel und die Hängenden Gärten fertigstellen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Toblerone« (12. Dezember 2013, 08:07)


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Dienstag, 10. Dezember 2013, 14:25

Wow,das ist aber wieder ein sehr schönes Update.Da wartet man doch gerne länger ;).
Das Kunstgebäude ist so toll geworden.Sieht alles sehr realistisch aus.

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Dienstag, 4. Februar 2014, 19:35

Mit der Wiedererlangung meiner Addons verzögert sich leider die Fertigstellung und Präsentation des Gesellschaftshauses. Deshalb werde ich, um die Zeit zu überbrücken, schonmal ein bisschen von dem zeigen, was sich sonst seither wieder getan hat.

Östliche Neustadt


Das Wilhelmsbad wurde im Jahre 1881 errichtet. Seinerzeit wurde ein ganzer Häuserblock für den Profanbau abgerissen, weshalb die Anlage in die Hinterhöfe der angrenzenden Bauten hineinreicht.


Blick von der Ecke Kanonengraben/Eisenbahnstrasse: In der Eisenbahnstrasse fälllt die Dreigeteiltheit des Gebäudes deutlich auf. Der vordere Bau beherbergt das imposante Foyer das Badehauses, der eigentliche Schwimmbereich befindet sich in dem reich ornamentierten hinteren Flügel. Dazwischen liegen einige zusätzliche Räumlichkeiten, etwa WCs, ein kleines Bistro, Duschen oder Mitarbeiterbereiche.


Blick aus der Vogelperspektive auf die Anlage. Zu dem Badehaus gehört auch noch eine großzügige Parkanlage, die sich ins Innere des historischen Quartiers schiebt.


Das Foyer


Der Badebereich. Von hier aus gelangt man zu den Sanitären Anlagen, einem kleinen Bistro und...


... auch in den Park. Hier gibt es neben einem weiteren Becken zahlreiche Sitz- und Liegegelegenheiten.


Das Freiluftbecken


Im Park


Auch das Bistro hat zwei kleine Terrassen.


Blick aus Halber Höhe über den Park. Im Hintergrund erheben sich die Türme der neuen Ludgerikirche, die sich langsam aber sicher ihrer Fertigstellung nähert.


Ein Wohnhaus im Kanonengraben, gegenüber dem Badehaus. Der Rohbau im Hintergrund wird architektonisch eng an das Frankfurter Hotel "Fürstenhof" angelehnt.


Nun geht es kurz in die Altstadt zurück. Wir blicken in das Innere der Bibliothek:


Die Bibliothek besitzt drei Lesesäle und zwei Separees als Arbeitszimmer.


Eines der beiden dezent eingerichteten Arbeitszimmer.


Die Stadt wurde mitlerweile an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Am Bahnhof gibt es insgesamt vier Gleise.


Bahnübergang nahe dem Wilhelmsbad.


Tunneleinfahrt östlich von der Stadt.


Blick von Nordosten richtung Lauenburg. Die Gestaltung der nördlichen Zufahrtstrassen macht grosse Fortschritte, für einiges fehlen mir aber leider immer noch die anderen Addons -.-


Aus nördlicher Richtung kommend gibt es drei Zufahrtstrassen linksseits des Flusses, nur diese eine auf der rechten Seite. Ich mag besonders den Blick auf die Ludgerikirche, die im Hintergrund weithin sichtbar ihre markanten Türme gen Himmel reckt.


Diese romantische Allee bildet das linksseitige Gegenstück zur vorherigen Uferstrasse.


Blick von Nordwesten. Deutlich sichtbar breitet sich die Bebauung im Altstadtbereich langsam aus. Das Domviertel ist bis auf einige wenige Häuser fertiggestellt, das Ludgeri- und das Handwerkerviertel machen große Fortschritte. (Ein paar Bilder gibt es in wenigen Tagen) Im Hintergrund links die beiden gerade vorgestellten Strassen. Im Vordergrund gibt es noch zwei weitere Zufahrtstrassen, eine geht richtung Norden, die andere nach Nordwesten.


Die Allee nach Nordwesten, Blick zur Stadt. Die verläuft samt Eisenbahn direkt am Flussufer, welches sich hinter der rechten Baumreihe verbirgt. Der Rathausturm und das Gesellschaftshaus (links hinter dem Turm) werden wohl auch nach der Fertigstellung der gesamten Stadt noch von hier aus zu sehen sein.


Die beiden nordwestlichen Zufahrtstrassen treffen hier auf die Gleise. In dem kleinen Feld dazwischen soll ein Ehrenhain mit einem Kriegerdenkmal entstehen.


Landschaftsgestaltung südlich des Zentrums. Die großen rötlich-braunen Flächen im Hintergrund rechts werden bewaldet.


Zwischen den Äckern


Einer von einer Handvoll Bauernhöfe in der Umgebung der Stadt.


Eine Strasse am Rand des künftigen Schlosswaldes.


Die Fläche des Schlosswaldes. Auf dem Grundstück in der Mitte soll ein Reithof errichtet werden, vielleicht mit einer Laterne auf dem Dach, von der aus man zur Stadt hinunter blicken kann.


Das war es leider wieder, aber bald kommt mehr!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Toblerone« (4. Februar 2014, 19:25)


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Dienstag, 4. Februar 2014, 19:41

Wow,also ich find dein Update wiedeer super toll.
Bin immer wieder begeistert was du alles aus dem Spiel rausholst.

So könnte ich nie bauen.

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Toblerone

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Dienstag, 4. Februar 2014, 19:43

Danke, aber um ehrlich zu sein: Das dachte ich vor einem Jahr auch. Man muss es einfach mal wagen ;)

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Dienstag, 4. Februar 2014, 19:53

Ja,das kann es natürlich auch sein ;).

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Sonni

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Dienstag, 4. Februar 2014, 23:30

so viel Liebe für die Einzelheiten, machst sich super, aber echt riesen Aufwand das alles - muss es mal meinem Mann zeugen, der ist Frankfurter toll:

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